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Veranstaltungen

Das Fachgebiet bietet unterschiedliche Veranstaltungen an. Nachfolgend finden Sie Informationen zu aktuellen und bisherigen Veranstaltungen im Themenfeld Polizeigeschichte und Politische Bildung.

15.-17. September 2027 | Münster

Sicherheitskräfte. Das Zusammenspiel von Militär, Polizei und zivilen Akteuren zur Herstellung von äußerer und innerer Sicherheit von der Antike bis heute

Fachtagung des Arbeitskreises Militärgeschichte (AKM)

Organisiert von Prof. Dr. Gundula Gahlen und Dr. Christin Pschichholz (DHPol).

Der Call for Papers läuft bis zum 9. Oktober 2026. Bitte senden Sie ein Abstract (max. 300 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz (max. 150 Wörter) an Denise Tschirner (denise.tschirnerdhpolde).

Für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Christin Pschichholz (christin.pschichholzdhpolde).

23.-25. Februar 2027 | Münster

Wenn Erfahrung Wissen wird: Betroffenenperspektiven als ein Wegweiser professioneller Polizeiarbeit

Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie die Perspektiven von Betroffenen und ihr „situiertes Wissen“ stärker in die polizeiliche Aus- und Fortbildung sowie in die Reflexion und Weiterentwicklung polizeilicher Praxis einbezogen werden können. Dabei geht es insbesondere um geeignete didaktische Ansätze, Vermittlungsformate und räumliche Settings.

Organisation
Dr. Haydée Mareike Haass (DHPol), Prof. Dr. Verena Schulze (Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen) und Cornelia Rotter (Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit) in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Ansprechpartnerin
Dr. Haydée Mareike Haass
haydeemareike.haassdhpolde 

Der Call for Papers läuft bis zum 30. September 2026. Bitte senden Sie ein Abstract (max. 300 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz (max. 150 Wörter) bis zum 30.09.2026 an: haydeemareike.haassdhpolde oder diskursdhpolde.

Die Tagung findet im Rahmen des Forschungsprojekts DISKURS statt.

11.-12. Februar 2027 | Canberra

Die DHPol veranstaltet zusammen mit der University of New South Wales, Canberra (Australia) und der Universität Potsdam die Konferenz "Clash of Cultures? Re-Examining Transcultural and Intracultural War in Historical and Contemporary Perspective"

Vom 11.02.2027 - 12.02.2027 findet die Konferenz in Canberra statt. Die Kooperation wurde durch Dr. Christin Pschichholz (DHPol) initiiert. Sie wird bei der Konferenz ihr Forschungsprojekt "Gewaltkulturen in den Armeen der europäischen Großmächte während der Revolutions- und Napoleonischen Kriege. Gewaltvergehen und internationale Diskurse (1792-1815)" vorstellen.

Der Call for paper zur Konferenz (Öffnet in einem neuen Tab) läuft bis 1. September 2026.

25.–27. November 2026 | Münster

Deutsche Polizei und Streitkräfte im Ausland seit 1945: Entsendungen und internationale Missionen

Gemeinsame Tagung der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) und des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw). Organisiert von Gundula Gahlen (DHPol), Haydée Mareike Haass (DHPol), Silvia-Lucretia Nicola (ZMSBw) und Markus Pöhlmann (ZMSBw).

Patrouille Marmol. Die Deutsche Polizei in Afghanistan wurde auf der Patrouille von der Feldjägerntruppe begleitetet.

Call for Papers – Deadline für Themenvorschläge: 15. Juni 2026

Einreichung
Bitte senden Sie ein Abstract (max. 300 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz (max. 150 Wörter) bis zum 15.06.2026 an Denise Tschirner: denise.tschirnerdhpolde. Inhaltliche Nachfragen richten Sie bitte an Haydée Mareike Haass: haydeemareike.haassdhpolde und organisatorische Fragen gerne an Denise Tschirner (denise.tschirnerdhpolde).

08.–10. Juli 2026

Polizist:in-Sein. Gesellschaftliche Selbst- und Fremdbilder (19.–21. Jahrhundert) – 35. Kolloquium zur Polizeigeschichte

organisiert von Gundula Gahlen (DHPol), Haydée Mareike Haass (DHPol)

Deutsche Hochschule der Polizei. Universität der Polizeien des Bundes und der Länder (DHPol), Münster

08.07.2026–10.07.2026

Das Thema Polizist:in-Sein richtet den Blick nicht auf die Institution Polizei, sondern auf die Menschen, die sie verkörpern – auf die Angehörigen der Polizei als soziale und kulturelle Subjekte, geprägt von Deutungen, Emotionen und sozialen Interaktionen. Die Figur der Polizistin und des Polizisten ist Identifikationspunkt, Handlungssubjekt, Deutungsobjekt und Projektionsfläche zugleich: Akteurin polizeilicher Ordnung, Trägerin professioneller Routinen, aber auch Symbol staatlicher Autorität sowie Adressat gesellschaftlicher Erwartungen und Affekte.

Zwischen professionellem Selbstverständnis und öffentlicher Zuschreibung, zwischen Berufsethos und sozialer Erfahrung entsteht ein Spannungsfeld, das das Verhältnis von Polizei und Gesellschaft auf besondere Weise sichtbar macht, räumliche Unterschiede aufweist und sich im Laufe der Zeit gemeinsam mit dem gesellschaftlichen Wandel deutlich verändert.

Das 35. Kolloquium zur Polizeigeschichte widmet sich diesem Spannungsfeld von gesellschaftlichen Selbst- und Fremdbildern des Polizist:in-Seins vom 18. bis 21. Jahrhundert. Es rückt die Veränderbarkeit und Vielschichtigkeit polizeilicher Selbst- und Fremdbilder sowie den Aushandlungsprozess zwischen den Erwartungen von Bürger:innen und den Selbstbildern der Polizist:innen in den Mittelpunkt.

Kontakt

Prof. Dr. Gundula Gahlen: gundula.gahlendhpolde

Dr. Haydée Mareike Haass: haydeemareike.haassdhpolde

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