Das Fachgebiet bietet unterschiedliche Veranstaltungen an. Nachfolgend finden Sie Informationen zu aktuellen und bisherigen Veranstaltungen im Themenfeld Polizeigeschichte und Politische Bildung.
25.–27. November 2026 | Münster
Deutsche Polizei und Streitkräfte im Ausland seit 1945: Entsendungen und internationale Missionen
Call for Papers – Deadline für Themenvorschläge: 15. Juni 2026
Einreichung
Bitte senden Sie ein Abstract (max. 300 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz (max. 150 Wörter) bis zum 15.06.2026 an Denise Tschirner: denise.tschirnerdhpolde. Inhaltliche Nachfragen richten Sie bitte an Haydée Mareike Haass: haydeemareike.haassdhpolde.
08.–10. Juli 2026
Polizist:in-Sein. Gesellschaftliche Selbst- und Fremdbilder (19.–21. Jahrhundert) – 35. Kolloquium zur Polizeigeschichte
organisiert von Gundula Gahlen (DHPol), Haydée Mareike Haass (DHPol)
Deutsche Hochschule der Polizei. Universität der Polizeien des Bundes und der Länder (DHPol), Münster
08.07.2026–10.07.2026
Das Thema Polizist:in-Sein richtet den Blick nicht auf die Institution Polizei, sondern auf die Menschen, die sie verkörpern – auf die Angehörigen der Polizei als soziale und kulturelle Subjekte, geprägt von Deutungen, Emotionen und sozialen Interaktionen. Die Figur der Polizistin und des Polizisten ist Identifikationspunkt, Handlungssubjekt, Deutungsobjekt und Projektionsfläche zugleich: Akteurin polizeilicher Ordnung, Trägerin professioneller Routinen, aber auch Symbol staatlicher Autorität sowie Adressat gesellschaftlicher Erwartungen und Affekte.
Zwischen professionellem Selbstverständnis und öffentlicher Zuschreibung, zwischen Berufsethos und sozialer Erfahrung entsteht ein Spannungsfeld, das das Verhältnis von Polizei und Gesellschaft auf besondere Weise sichtbar macht, räumliche Unterschiede aufweist und sich im Laufe der Zeit gemeinsam mit dem gesellschaftlichen Wandel deutlich verändert.
Das 35. Kolloquium zur Polizeigeschichte widmet sich diesem Spannungsfeld von gesellschaftlichen Selbst- und Fremdbildern des Polizist:in-Seins vom 18. bis 21. Jahrhundert. Es rückt die Veränderbarkeit und Vielschichtigkeit polizeilicher Selbst- und Fremdbilder sowie den Aushandlungsprozess zwischen den Erwartungen von Bürger:innen und den Selbstbildern der Polizist:innen in den Mittelpunkt.
Kontakt
Prof. Dr. Gundula Gahlen: gundula.gahlendhpolde
Dr. Haydée Mareike Haass: haydeemareike.haassdhpolde