Hier finden Sie Informationen zu Veranstaltungen der Forschungsstelle Innere Sicherheit.
Fortbildungsveranstaltung: Kolloquium zur Sicherheits- und Polizeiforschung
Forschungsverständnisse, wissenschaftliche Positionierungen und methodische Zugänge
16. bis 17. November 2026
Moderation: Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange und Dijana Djerkovic
Die Sicherheits- und Polizeiforschung ist von vielen Ansätzen und Zugängen geprägt: Forschung zur Inneren Sicherheit, Verwaltungs- und Polizeiwissenschaft, empirische oder kritische Polizeiforschung, Zivile Sicherheitsforschung, anwendungsbezogene oder grundlageorientierte Sicherheits- und Polizeiforschung – um nur einige Ansätze zu nennen. Doch was unterscheidet diese Positionen? Das geplante Kolloquium wendet sich an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Qualifizierungsarbeiten oder einen Forschungsantrag planen. Beeinflusst das gewählte Label die Wahrnehmung der geplanten Studie, verbaut oder eröffnet es Zugänge zum Forschungsfeld? Das Kolloquium will mit den Teilnehmenden die Wahrnehmung der verschiedenen Ansätze diskutieren, das Für und Wider abwägen, Präferenzen und Themen schärfen, und die eigene wissenschaftliche Positionierung innerhalb der Sicherheits- und Polizeiforschung reflektieren. Von den Teilnehmenden am Kolloquium wird erwartet, eigene Überlegungen in die Diskussion einzubringen, Kriterien für die theoretischen und methodischen Zugänge der eigenen Forschungsarbeit zu hinterfragen.
Das Kolloquium ist kein Doktoranden-Kolloquium. Es ist ein interdisziplinäres Forschungskolloquium zur Reflexion unterschiedlicher Forschungsverständnisse und Zugänge in der Sicherheits- und Polizeiforschung.
Für Mitarbeitende außerhalb der DHPol entstehen bei Bedarf Kosten für Übernachtung und Frühstück und Mittagessen. Am Abend des 16. November besteht die Möglichkeit, an einem Abendessen in einem Restaurant in Münster-Hiltrup (Selbstzahler) teilzunehmen.
Kontakt und Anmeldung:
Forschungsstelle FIS, Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange
Einladung folgt
Fachtagung: Innere Sicherheit 2030: Systemanpassung oder Transformation des Sicherheitssystems
20. bis 21. Mai 2026 (wird verschoben)
Moderation: Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange
Der Interdisziplinäre Arbeitskreis Innere Sicherheit (AKIS) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) lädt herzlich zum Workshop "Innere Sicherheit 2030: Systemanpassung oder Transformation des Sicherheitssystems" ein.
Gemeinsam mit Mitgliedern des AKIS und Interessierten sollen die zentralen Entwicklungen in der Inneren Sicherheit analysiert werden:
- Welche Analysen liegen seitens der Wissenschaft vor?
- Gibt es Befunde, die zu vergleichbaren Kriseneinschätzungen kommen und welche Entwicklungen werden gesehen?
- Welche Lösungsstrategien werden in der öffentlichen und in der wissenschaftlichen Diskussion vertreten?
Der AKIS legt den Blick auf das gesamte Politikfeld zugrunde. Drei Schwerpunkte werden für das Tagungsprogramm gesetzt:
- Wissenschaftliche Krisendiagnosen
- Entwicklungstendenzen
- im Bereich der BOS-Einrichtungen
- in der Kooperation innerhalb des Sicherheitssystems
- hinsichtlich der politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen
- Lösungsstrategien in der wissenschaftlichen Diskussion
Kontakt und Anmeldung
Forschungsstelle FIS, Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange
Fachtagung: Perspektiven der Polizeiforschung – Forschungsansätze, Diskurse und aktuelle Befunde
18. bis 19. März 2026
Moderation: Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange
Die Forschungsstelle Innere Sicherheit (FIS) der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) lädt herzlich ein zur Fachtagung "Perspektiven der Polizeiforschung – Forschungsansätze, Diskurse und aktuelle Befunde".
Ziel der Tagung ist es nicht allein, Vergangenes zu bilanzieren, sondern die gegenwärtige Forschungslandschaft in ihrer Breite abzubilden und kritisch zu diskutieren. Wir möchten insbesondere das Spannungsfeld zwischen empirischen, kritischen und normativen Ansätzen sowie das Verhältnis von grundlagenorientierter Forschung versus anwendungsbezogener Praxisnähe thematisieren.
Folgende Themenkomplexe stehen im Zentrum der Konferenz:
- Forschungsansätze der Polizeiforschung: Theoretische und methodische Ansätze und inhaltliche Kontroversen
- Demokratische Resilienz: Die Rolle der Polizeiforschung angesichts globaler Verwerfungen in demokratischen Systemen
- Polizei und Gesellschaft: Migration, Diversität und der Umgang mit gesellschaftlicher Polarisierung sowie die Entwicklung des Rechtsextremismus
- Technologische Transformation: Herausforderungen durch KI, Cyberkriminalität und die Digitalisierung polizeilicher Kontrollräume
Kontakt und Anmeldung
Forschungsstelle FIS, hans-juergen.langedhpolde