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DHPol-Expertise auf Wirtschaftspsychologie-Tagung

23.02.2026: Professorin Christine Sutter und ihr Team vom Fachgebiet „Verkehrswissenschaft und Verkehrspsychologie“ stellen auf der 29. Jahrestagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPS) vom 26. bis 28. Februar 2026 in Gelsenkirchen ihre Forschungsergebnisse vor.

Prof. Dr. Sutter hält eine Keynote mit dem Titel „Mobilitätswende und künftige Sicherheitsanforderungen an den öffentlichen Verkehrsraum“. Die Tagung hat in diesem Jahr das Thema „Wirtschaft, Psychologie und Nachhaltigkeit“. 

Polizeiliche Expertise in der Verkehrssicherheitsarbeit

Die Mobilitätswende wird voraussichtlich Veränderungen der Sicherheitsanforderungen im öffentlichen Raum mit sich bringen. Denn Bürger:innen werden sich zunehmend zu Fuß, mit dem Rad oder dem öffentlichen Personennahverkehr bewegen und weniger den motorisierten Individualverkehr nutzen. Die Polizei kann hier ihre Expertise in der Verkehrssicherheitsarbeit zur Verfügung stellen. Die Mobilitätswende erfordert aber auch einen Veränderungsprozess der theoretischen, methodischen und berufspraktischen Grundlagen der Verkehrssicherheitsarbeit. Denn Datenquellen und Methoden sind noch sehr stark auf den motorisierten Individualverkehr fokussiert – der öffentliche Verkehrsraum sollte aber für eine inklusive Mobilität ausgerichtet werden. Wie dieser Veränderungsprozess interdisziplinär aus psychologischer Sicht mitgestaltet werden kann und welche zukünftigen Herausforderungen auf die Polizei und Kommunen zukommen, wird abschließend im Vortrag behandelt.

Weitere Beiträge des Fachgebiets Verkehrswissenschaft und Verkehrspsychologie zu GWPS-Tagung:

  • Eine Analyse zum Regelverständnis älterer Verkehrsteilnehmender und mögliche Präventionsansätze, von Gastprofessorin Eva-Maria Eick und der ehemaligen DHPol-Studentin Anja Hauschildt (Abschluss 2025) und Professorin Christine Sutter. 
  • Mentales Imaginationstraining im Polizeikontext: Der Einfluss von Imaginationsfähigkeit auf die Leistungsentwicklung von Rebekka Hänisch (WHK der DHPol), Maryvonne Langenberg (WMA und Promotionsstudentin der DHPol) und Professorin Sutter. 
  • Auditive Imaginationsinterventionen als ressourcenschonendes Trainingsinstrument im Polizeikontext: Effekte auf Bewegungsqualität und Fehlerreduktion, von Maryvonne Langenberg, Rebekka Hänisch, Christian Pacholke (ehemaliger Student der DHPol, Abschluss 2025) und den Professorinnen Sülzenbrück und Sutter. 
  • Neue Ansätze im Polizeilichen Schießtraining: Die Rolle Visueller Aufmerksamkeit und Taktischer Blicksteuerung, des ehemaligen Doktoranden (Abschluss 2025) Joshua Olma und den Professorinnen Sutter und Sülzenbrück.  
  • Extended Availability, Work-Family Conflict, and Health: A Systematic Review and the HRO Research Gap von dem Promotionsstudent Simon Renk und den Professorinnen Sutter und Sülzenbrück. 
  • Achtsamkeit, Mind-Wandering und Flow-Erfahrung – eine experimentelle Untersuchung mit dem Serious Game „Weyprecht Station II“, von Promotionsstudent Markus Thiemann, Kooperationspartnerin des Fachgebietes Professorin Sülzenbrück und Professorin Sutter.

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