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DHPol-Team auf Eurocrim 2025 vertreten

Auf der 25. Jahreskonferenz der European Society of Criminology (EUROCRIM) tagen in Athen (Griechenland) vom 3. bis 6. September 2025 Kriminologinnen und Kriminologen aus ganz Europa und darüber hinaus. Auch Forschende der DHPol sind vertreten.

02.09.2025

Auf der 25. Jahreskonferenz der European Society of Criminology (EUROCRIM) tagen in Athen (Griechenland) vom 3. bis 6. September 2025 Kriminologinnen und Kriminologen aus ganz Europa und darüber hinaus. Dabei stellen auch Forschende aus den Fachgebieten III.1 „Kriminologie und interdisziplinäre Kriminalprävention“ (Öffnet in einem neuen Tab) und III.2 „Kriminalistik – Grundlagen der Kriminalstrategie“ (Öffnet in einem neuen Tab) der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) ihre Arbeiten vor.

Donnerstag, 4. September

Im Panel „Hidden forms of Victimization“ berichten Prof. Dr. Thomas Görgen (Öffnet in einem neuen Tab) und Tihomir Vrdoljak zum Thema „Broken trust: Financial exploitation of vulnerable older adults from privileged perpetrator positions“. Der Vortrag behandelt Eigentums- und Vermögensdelikte zum Nachteil vulnerabler Älterer, die aus privilegierten Vertrauenspositionen begangen werden, sowie Perspektiven der Prävention und des Opferschutzes.

Der Vortrag von Dr. Catharina Vogt, Stefanie Horn und Prof. Dr. Thomas Görgen behandelt das Thema „The Significance of Death Threats in Post-Separation Domestic Violence: Comparing Unfounded Threats to Those Leading to Homicide“. Die Studie untersucht verbale Todesdrohungen im Kontext von Trennungskonflikten und zeigt, dass deren Indikatorwert für ein mögliches Tötungsdelikt in Kombination mit weiteren Risikoindikatoren bewertet werden muss, zu denen vor allem Belastungen und kritische Ereignisse auf Seiten des Täters gehören.

Julia Willmes und Matthias Lapp präsentieren das Poster „2PS – Training Materials for Law Enforcement Agencies for the Prevention of Child Sexual Abuse (CSA)“. Das EU-Projekt 2PS („Prevent and Protect Through Support“) soll sexuellen Kindesmissbrauch – insbesondere online – durch frühzeitige, niedrigschwellige Unterstützung für Menschen mit der Gefahr, straffällig zu werden, sowie durch Aufklärung und Schulungen für Fachkräfte verhindern.

Freitag, 5. September

Tihomir Vrdoljak stellt im Panel „School, sports and crime prevention“ einen Teil seines Promotionsprojekts an der DHPol zur pädagogischen Prävention gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit vor. Der Vortrag präsentiert die Ergebnisse aus der strukturierten Auswertung eines innovativen Datensatzes aller ca. 2.500 Lehrpläne für weiterführende Schulen in Deutschland und trägt den Titel „Prevention of group-focused enmity in German school curricula: a systematic content analysis“.

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