Akademischer Werdegang
Von 1993 bis 1999 Studium der Geschichte und Europäischen Ethnologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Humboldt-Universität zu Berlin.
2000 Freie Mitarbeiterin an der CD-ROM-Edition „Quellen zur europäischen Verfassungsgeschichte im 19. Jahrhundert“ an der FernUniversität Hagen. 2001 wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt der Universität Potsdam.
Von 2002 bis 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt der Universität Potsdam. In dieser Zeit Bearbeitung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Dissertationsprojekts „Kontinuität und Wandel der militärischen Elite in Bayern zur Zeit des Deutschen Bundes (1815-1866)“ und des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Postdoc-Projekts „Erfahrungshorizonte deutscher Kriegsteilnehmer in Rumänien im Ersten Weltkrieg“.
Zwischen 2010 und 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Neuere Geschichte der Freien Universität Berlin, Bearbeitung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekts „Psychisch versehrte Offiziere des Ersten Weltkriegs in Deutschland". Die Arbeit wurde als Habilitation eingereicht (Lehrbefugnis für das Fach Neuere und Neueste Geschichte) und mit dem ersten Preis des Förderpreises 2021 für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte ausgezeichnet.
Von 2020 bis 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin im ANR/DFG-Projekt „Retrieving alternatives. Pluralism in practice in European psychiatry, 1950-1980”.
Zwischen 2022 und 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Bearbeitung des Teilprojekts "Illegitime Gewalt im französischen und österreichischen Militär während der französischen Revolutionskriege und der Napoleonischen Kriege (1792–1815)" in der DFG-Forschungsgruppe "Militärische Gewaltkulturen — Illegitime militärische Gewalt von der Frühen Neuzeit bis zum Zweiten Weltkrieg" (FOR 2898).
Seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Paris Lodron Universität Salzburg, von Oktober 2024 bis März 2025 Fellow am Käte Hamburger Kolleg "Einheit und Vielfalt im Recht" (EViR) in Münster.
Ab April 2025 Vertretungsprofessorin und Leiterin des Fachgebiets I.6 Polizeigeschichte und Politische Bildung an der Deutschen Hochschule der Polizei - Universität der Polizeien des Bundes und der Länder in Münster.
Seit Oktober 2025 Berufung als Professorin für Polizeigeschichte und Politische Bildung an die Deutsche Hochschule der Polizei - Universität der Polizeien des Bundes und der Länder in Münster. Leiterin des Fachgebiets I.6.
Forschungsschwerpunkte
- Polizei-, Militär- und Gewaltgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
- Geschichte Deutschlands, Frankreichs, Österreichs und Südosteuropas
- Kollektive Biographik
- Erfahrungsgeschichte und historische Erinnerungskultur
- Medizin- und Psychiatriegeschichte
- Sinnesgeschichte und Sound Studies
- Historische Netzwerkforschung
- Historische Praxeologie
- Historische Demographie und Bevölkerungsgeschichte
Laufendes Forschungsprojekt
Illegitime Gewalt in der französischen und österreichischen Armee während der Französischen Revolutions- und Napoleonischen Kriege (1792-1815)
Förderung: Deutsche Forschungsgesellschaft
Die Französischen Revolutions- und Napoleonischen Kriege markieren einen Wandel in der Kriegsführung, der sich grob als Volkskrieg charakterisieren lässt und der in anderen Teilen Europas als Reaktion auf die neuen Herausforderungen der französischen Eroberungskriege übernommen wurde. In diesem Forschungsprojekt soll untersucht werden, inwieweit die "bewaffnete Nation" und ihre kraftvolle Ideologie Auswirkungen auf das Verständnis von legitimer und illegitimer Gewalt und auf die Praktiken der Kriegsführung hatten, insbesondere im Hinblick auf eine Aufhebung der grundlegenden Unterscheidung zwischen Soldaten und Zivilisten. Ein Vergleich zwischen der französischen und österreichischen Armee und ihrer jeweiligen spezifischen Gewaltkultur verspricht wertvolle Erkenntnisse, da diese beiden Großmächte die prominentesten politisch-militärischen Antagonisten auf dem europäischen Kontinent waren, die während des gesamten Untersuchungszeitraums in eine Reihe von Kriegen verwickelt waren. Darüber hinaus galt die französische Armee im Zeitalter der politischen Revolutionen, der Militärreformen und des aufkommenden Nationalismus und Liberalismus als besonders fortschrittlich, während die Armee des Vielvölkerstaates Österreich das Ancien Régime repräsentierte.
Das Projekt wird im Rahmen der DFG-Forschungsgruppe "Militärische Gewaltkulturen — Illegitime militärische Gewalt von der Frühen Neuzeit bis zum Zweiten Weltkrieg" (DFG Forschungsgruppe FOR 2898) bearbeitet.
Tagung zum Projekt: Illegitimate Violence during the French Revolutionary and Napoleonic Wars (1792-1815)
(Paris Lodron Universität Salzburg, 22.-24. Februar 2022)
Organisatorinnen: Tanja Bührer, Isabelle Deflers, Gundula Gahlen
Tagungsprogramm und Tagungsbericht
Abgeschlossene Forschungsprojekte
- Retrieving alternatives. Pluralism in practice in European psychiatry, 1950-1980 (Mitarbeit im ANR/DFG-Projekt, 2022 abgeschlossen) (Öffnet in einem neuen Tab)
- Psychisch versehrte Offiziere des Ersten Weltkrieges in Deutschland (DFG-Projekt: eigene Stelle, 2019 abgeschlossen) (Öffnet in einem neuen Tab)
- Erfahrungshorizonte deutscher Kriegsteilnehmer in Rumänien im Ersten Weltkrieg (Teilprojekt im DFG-Projekt "Der Erste Weltkrieg auf dem Balkan", 2012 abgeschlossen) (Öffnet in einem neuen Tab)
- Kontinuität und Wandel der militärischen Elite in Bayern zur Zeit des Deutschen Bundes. Eine Studie zur sozialen Rekrutierung, zur militärischen Sozialisation und zum gesellschaftlichen Selbstbild des Offizierkorps (Bearbeiterin des DFG-Projekts, 2009 abgeschlossen) (Öffnet in einem neuen Tab)
Veröffentlichungen
Monographien
Nerven, Krieg und militärische Führung. Psychisch erkrankte Offiziere in Deutschland (1890-1939), Frankfurt a.M. 2022 (= Krieg und Konflikt 17). (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
Das bayerische Offizierskorps 1815-1866, Paderborn u. a. 2011 (= Krieg in der Geschichte 63).
Zeitschrift
Archiv für Polizeigeschichte. Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte (Öffnet in einem neuen Tab)
Chefredaktion: Gundula Gahlen, Sabine Mecking
Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich im Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt am Main. Für Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte ist der Bezug im Jahresbeitrag enthalten.
Sie möchten zur Zeitschrift beitragen? Wir freuen uns über Beiträge von Autor:innen, die sich mit Themen der Polizeigeschichte und ihrer Erforschung beschäftigen. Besonders willkommen sind Aufsätze zu neuen Forschungsergebnissen und bislang wenig beleuchteten Themen, Tagungsberichte sowie Rezensionen aktueller Publikationen.Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Wir freuen uns auf Ihre Manuskripte und Beitragsvorschläge an: redaktionpolizeigeschichteorg
Informationen zur Gestaltung und Einreichung finden Sie in unseren Autor:innenhinweisen (Öffnet in einem neuen Tab)
Schriftenreihe
Campus: Krieg und Konflikt
Herausgegeben von Martin Clauss, Marian Füssel, Gundula Gahlen, Oliver Janz, Sönke Neitzel und Oliver Stoll
Die weltweite Präsenz militärischer Konflikte in gegenwärtigen Gesellschaften hat auch das Bewusstsein der historischen Forschung verändert, die sich intensiv mit Kriegen, gewaltsamen Konflikten und dem Militär auseinandersetzt. Die 2017 begründete Reihe »Krieg und Konflikt« versammelt Studien zur »modernen Militärgeschichte« und zur »Kulturgeschichte der Gewalt«. Methodisch breit angelegt, schließt die Reihe auch soziologische und politikwissenschaftliche Zugänge mit ein. Der zeitliche und räumliche Rahmen ist ebenso breit gesteckt: Er reicht von der Antike bis zur Zeitgeschichte und setzt globalgeschichtliche Schwerpunkte, um insbesondere der außereuropäischen Militär- und Gewaltgeschichte im deutschsprachigen Raum zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen.
Sammelbände und Themenhefte
- mit Wilfried Honekamp (Hrsg.), Die Entwicklung der Polizeitechnik im 21. Jahrhundert, Münster 2026 (= Schriftenreihe der Deutschen Hochschule der Polizei). (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- mit Martin Clauss u. Oliver Janz (Hrsg.), Der Sound des Krieges. Belliphonie von der Antike bis zur Gegenwart, Frankfurt a.M. 2025 (= Krieg und Konflikt 28). (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- mit Volker Hess, Marianna Scarfone u. Henriette Voelker (Hrsg.), Doing psychiatry in postwar Europe: Practices, routines and experiences, Manchester 2024 (= Social Histories of Medicine). (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- mit Nikolas Funke und Ulrike Ludwig (Hrsg.), Krank vom Krieg. Umgangsweisen und kulturelle Deutungsmuster von der Antike bis in die Moderne (Öffnet in einem neuen Tab), Frankfurt a.M. 2022 (= Krieg und Konflikt 14).
- mit Jannes Bergmann und Paul Fröhlich (Hrsg.), Themenschwerpunkt: Krieg in der Ukraine. Militär- und gewaltgeschichtliche Hintergründe, Portal Militärgeschichte, 2022, (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab)).
- mit Ralf Gnosa u. Oliver Janz (Hrsg.), Nerven und Krieg. Psychische Mobilisierungs- und Leidenserfahrungen in Deutschland (1900-1939) (Öffnet in einem neuen Tab), Frankfurt/Main 2020
- mit Deniza Petrova u. Oliver Stein (Hrsg.), Die unbekannte Front. Der Erste Weltkrieg in Rumänien (Öffnet in einem neuen Tab). Frankfurt a.M. 2018 (Krieg und Konflikt 4).
- mit Daniel M. Segesser u. Carmen Winkel (Hrsg.), Geheime Netzwerke im Militär 1700-1945, Paderborn u.a. 2016 (= Krieg in der Geschichte 80). (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- mit Wencke Meteling u. Christoph Nübel (Hrsg.), Themenschwerpunkt: Psychische Versehrungen im Zeitalter der Weltkriege. Portal Militärgeschichte, 5. Januar 2015. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- mit Carmen Winkel (Hrsg.), Militärische Eliten in der Frühen Neuzeit, Potsdam 2010 (= Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit 14 (2010) Heft 1). (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
Digitale Publikationen
Fragen an die Polizeigeschichte, hrsg. v. Gundula Gahlen, Doris Kock und Pauline van Moll (Poster- und Podcast-Reihe, seit Anfang 2026, jeden Monat eine neue Folge)
Feldpost 1916/17. Die Briefe und Tagebücher des Oberleutnants August Dänzer aus Siebenbürgen und Rumänien (2012). (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
Aufsätze
- Militärische Gewaltkulturen oder situative Kontexte? Sexuelle Gewalt in der französischen und österreichischen Armee während der Revolutions- und Napoleonischen Kriege (1792–1815), in: L'Homme 37 (2026), S. 137–146.
- mit Wilfried Honekamp, Strukturwandel der Polizeitechnik im 21. Jahrhundert – Entwicklungslinien und interdisziplinäre Perspektiven, in: Dies. (Hrsg.), Die Entwicklung der Polizeitechnik im 21. Jahrhundert, Münster 2026, S. 7-14.(Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- 75 Jahre Bereitschaftspolizei – Von militärisch geprägten Formationen zur modernen polizeilichen Einsatzreserve, in: Bereitschaftspolizei. 35 Jahre - 75 Jahre, hrsg. vom Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder. Bundesministerium des Innern, Frankfurt a.M. 2026, S. 10-13.
- Krank vom Sound des Krieges. Erfahrungen in der deutschen Armee während des Ersten Weltkriegs, in: Gundula Gahlen, Martin Clauss u. Oliver Janz (Hrsg.), Der Sound des Krieges. Belliphonie von der Antike bis zur Gegenwart, Frankfurt a.M. 2025 (= Krieg und Konflikt 28), S. 159-178. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- mit Martin Clauss u. Oliver Janz (Hrsg.), Der Sound des Kriege: Belliphonie von der Antike bis zur Gegenwart. Einleitung, in: Gundula Gahlen, Martin Clauss u. Oliver Janz (Hrsg.), Der Sound des Krieges. Belliphonie von der Antike bis zur Gegenwart, Frankfurt a.M. 2025 (= Krieg und Konflikt 28), S. 9-24. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- Illegitime Gewalt und militärische Gewaltkulturen. Die französische und österreichische Armee während der Revolutions- und Napoleonischen Kriege (1792–1815), in: Birgit Aschmann, Jan C. Behrends, Sönke Neitzel u. Christin Pschichholz (Hrsg.), »When you catch one kill him slowly«. Militärische Gewaltkulturen von der Frühen Neuzeit bis zum Zweiten Weltkrieg, Frankfurt a.M. 2024, S. 183-216. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- Social psychiatry in the making. Practices at Heidelberg's Psychiatric University Clinic in the 1960s and 1970s, in: Gundula Gahlen/Volker Hess/Marianna Scarfone/Henriette Voelker (Hrsg.), Doing Psychiatry in Europe, 1945-1990. Practices, routines, and experiences, Manchester 2024, S. 84-110. (= Social Histories of Medicine) (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- Psychisch versehrte Offiziere in den Erinnerungsdiskursen an den Ersten Weltkrieg in der Weimarer Republik, in: Andreas Dorrer und Thomas Petraschka (Hrsg.): Der Erste Weltkrieg: Erinnerungskulturen in Deutschland und Australien. The First World War: Cultures of Remembrance in Germany and Australia, Göttingen 2023 (= Formen der Erinnerung 74), S. 53–78. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- mit Florent Serina, Reforming University Psychiatry: A History of the Implementation of Sectorization at the University Psychiatric Clinic of Strasbourg (1960s–1990s), in: European Journal for the History of Medicine and Health 80 (2022), S. 64-95. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- mit Nikolas Funke und Ulrike Ludwig, Krank vom Krieg: Zur Einführung, in: Dies. (Hrsg.), Krank vom Krieg. Umgangsweisen und kulturelle Deutungsmuster von der Antike bis in die Moderne, Frankfurt a.M. 2022 (= Krieg und Konflikt 14), S.11-25.
Psychisch versehrte Offiziere in der Weimarer Republik, in: Nikolas Funke, Gundula Gahlen, Ulrike Ludwig (Hrsg.), Krank vom Krieg. Umgangsweisen und kulturelle Deutungsmuster von der Antike bis in die Moderne, Frankfurt a.M. 2022 (= Krieg und Konflikt 14), S. 261-291. - Die Nerven der Offiziere als militärisches Problem – Diskurse und Handlungsstrategien in der deutschen Armee 1914–1918, in: Gundula Gahlen, Ralf Gnosa u. Oliver Janz (Hrsg.), Nerven und Krieg. Psychische Mobilisierungs- und Leidenserfahrungen in Deutschland (1900–1939), Frankfurt a.M. 2020, S. 121-139.
- mit Ralf Gnosa, Oliver Janz, Nerven und Krieg – Einführung, , in: Gundula Gahlen, Ralf Gnosa u. Oliver Janz (Hrsg.), Nerven und Krieg. Psychische Mobilisierungs- und Leidenserfahrungen in Deutschland (1900–1939), Frankfurt a.M. 2020, S. 11-18.
- mit Deniza Petrova und Oliver Stein, Der rumänische Kriegsschauplatz 1916 bis 1918 als Ort disparater Erfahrungen, in: Dies. (Hrsg.), Die unbekannte Front. Der Erste Weltkrieg in Rumänien. Frankfurt a.M. 2018 (Krieg und Konflikt 4), S. 11-48.
- Eine Schule der Gewalt? Die Sicht der deutschen Kriegsteilnehmer auf die Zivilbevölkerung im Rumänienfeldzug 1916/17, in: Dies., Deniza Petrova u. Oliver Stein (Hrsg.), Die unbekannte Front. Der Erste Weltkrieg in Rumänien. Frankfurt a.M. 2018 (Krieg und Konflikt 4), S. 289-316.
- Zwei-Klassen-Medizin? Die ärztliche Sicht auf psychisch versehrte Offiziere in Deutschland im Ersten Weltkrieg, in: Peter Fassl, Thomas Becker, Heiner Fangerau und Hans-Georg Hofer (Hg.): Psychiatrie im Ersten Weltkrieg, Konstanz: 2018 (Irseer Schriften N.F), S. 107-126.
- Kriegserfahrungen bayerischer Soldaten auf dem Balkan. Das Beispiel Rumänien (1916-1918), in: Günther Kronenbitter, Markus Pöhlmann (Hrsg.), Bayern und der Erste Weltkrieg, München 2017, S. 96-107.
- "Always Had a Pronouncedly Psychopatic Predisposition": The Significance of Class and Rank in First World War German Psychiatric Discourse, in: Jason Crouthamel u. Peter Leese (Hrsg.), Psychological Trauma and the Legacies of the First World War. Basingstoke [England], New York 2017, S. 81-113.
- German War Participants’ Spatial Experiences in Romania 1916-1918, in: Claudiu-Lucian Topor/Alexander Rubel (Hrsg.), "The Unknown War” from Eastern Europe. Romania between Allies and Enemies (1916-1918), Konstanz 2016, S. 173-190.
Militär und Bildung: Die Bildungsanforderungen und das Bildungsniveau im bayerischen Offizierskorps zur Zeit des Deutschen Bundes (1815-1866), in: Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte 44 (2016): Deutsche Offiziere. Militarismus und die Akteure der Gewalt, hsrg. v. Galili Shahar, S. 25-62. - "daß ich zu keiner geheimen Gesellschaft...weder gehöre noch je in Zukunft gehören werde". Der Illuminateneid und seine Nachfolger im bayerischen Militär vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg, in: Gahlen, Gundula/Daniel Marc Segesser/Carmen Winkel (Hrsg.), Geheime Netzwerke im Militär, 1700-1945, Paderborn u.a. 2016 (= Krieg in der Geschichte 80), S. 85-112. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- mit Daniel Marc Segesser, Carmen Winkel, Geheime Netzwerke im Militär: Zur Einführung, in: Dies. (Hrsg.), Geheime Netzwerke im Militär 1700-1945, Paderborn u. a. 2016 (= Krieg in der Geschichte 80), S. 9-24. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- The Deployment of Bavarian Officers to Greece in the 19th Century (Öffnet in einem neuen Tab), (2015).
- “It is proceeding merrily down there and the Alps corps in particular has done some nice work.” - The letters and diaries of Lieutenant-Colonel August Dänzer from his time in Transylvania and Romania 1916/17 (2015).
- mit Wencke Meteling u. Christoph Nübel, Psychische Versehrungen im Zeitalter der Weltkriege: Zur Einführung. Themenschwerpunkt: Psychische Versehrungen im Zeitalter der Weltkriege, hg. v. dens., in: Portal Militärgeschichte, 5. Januar 2015. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- Die Dobrudschadeutschen in der Sicht deutscher Kriegsteilnehmer 1916 –1918, in: Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde 55 (2014), S. 137-156.
- Ehrvorstellungen im bayerischen Offizierskorps zur Zeit des Deutschen Bundes, in: Ehre und Pflichterfüllung als Codes militärischer Tugenden, hrsg. v. Ulrike Ludwig, Markus Pöhlmann u. John Zimmermann, Paderborn 2014 (= Krieg in der Geschichte 69), S. 127-145.
- Friedens- und Kriegserfahrung im bayerischen Offizierskorps 1815-1866. Schwerpunkt Kriegs- und Gewalterfahrungen im 19. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich, hg. v. Axel Dröber, in: Portal Militärgeschichte, 27. Januar 2014. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- Die wirtschaftliche Situation des Offizierskorps in Bayern, in: Das ist Militärgeschichte! Probleme – Projekte – Perspektiven, hrsg. von Christian Th. Müller u. Matthias Rogg, Paderborn u. a. 2013, S. 445-463.
- Das Duell im bayerischen Offizierskorps im 19. Jahrhundert, in: Ulrike Ludwig, Barbara Krug-Richter, Gerd Schwerhoff (Hrsg.), Das Duell. Ehrenkämpfe vom Mittelalter bis zur Moderne, Konstanz 2012 (= Konflikte und Kultur – Historische Perspektiven 23), S. 259-273.
- „Die Pest hatte sie schon sehr verderbet, aber die Feinde noch viel mehr“. Bevölkerungseinbußen der Stadt Perleberg im Dreißigjährigen Krieg, in: Simpliciana. Schriften der Grimmelshausen-Gesellschaft 33 (2011), S. 137-158.
- Kontinuität und Wandel des bayerischen Offizierskorps 1815 bis 1866, in: Historical Social Research/Historische Sozialforschung 36 (2011) 3, S. 270-296. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- Deutung und Umdeutung des Rumänienfeldzuges in Deutschland 1916 bis 1945, in: Jürgen Angelow (Hrsg.), Der Erste Weltkrieg auf dem Balkan. Perspektiven der Forschung, Berlin 2011, S. 289-310.
- Rolle und Bedeutung des Adels im bayerischen Offizierskorps 1815-1866, in: dies. u. Carmen Winkel (Hrsg.), Themenheft: Militärische Eliten in der Frühen Neuzeit (= Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit 14 (2010) Heft 1), S. 127-163. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- mit Carmen Winkel, Einführung: Militärische Eliten in der Frühen Neuzeit, in: Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit 14 (2010), Heft 1 (= Themenheft Militärische Militärischen Eliten in der Frühen Neuzeit) Hrsg. von Gundula Gahlen und Carmen Winkel, S. 7-33. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- Erfahrungshorizonte deutscher Kriegsteilnehmer im Rumänienfeldzug 1916/17, in: Bernhard Chiari u. Gerhard P. Groß (Hrsg.), Am Rande Europas? Der Balkan - Raum und Bevölkerung als Wirkungsfelder militärischer Gewalt, München 2009, S. 137-158
- Dreißigjähriger Krieg und städtische Bevölkerungsentwicklung in Brandenburg. Das Beispiel Perleberg, in: Matthias Asche u. a. (Hrsg.), Krieg, Militär und Migration in der Frühen Neuzeit, Münster 2008 (= Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit 9), S. 143-165.
- Die Bevölkerungsentwicklung Perlebergs nach dem Dreißigjährigen Krieg, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz 3 (2003), S. 84-107. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- Die Bevölkerungsentwicklung Perlebergs während des Dreißigjährigen Krieges, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz 2 (2002), S. 21-59. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- Soziale Rekrutierung, militärische Sozialisation und gesellschaftliches Selbstbild des bayerischen Offizierkorps (1804-1866), in: Newsletter des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V. Nr. 16 (Januar 2002), S. 18-21. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))
- Die Bevölkerungsentwicklung Perlebergs im „langen“ 16. Jahrhundert, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz 1 (2001), S. 7-35. (Open Access (Öffnet in einem neuen Tab))